Plotter, die hierzulande auch Kurvenschreiber genannt werden, unterscheiden sich von heute oft gängigeren Großformatdruckern vor allem dadurch, dass sie Grafiken und andere Druckerzeugnisse nicht erst in Rastergrafiken umrechnen müssen. Bei einem normalen Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker dagegen werden sowohl Text als auch Grafik durch Pixel dargestellt und darüber dann auch aufgebaut. Zwar werden die beiden Begriffe Großformatdrucker und Plotter häufig als Synonyme verwendet, doch genau genommen sind sie schon verschiedene Arten von Druckern.
Oft erkennt man einen Plotter auch schon an seinem Äußeren, denn ein Canon Imageprograf IPF 605 sieht durch sein stelzenhaftes Aussehen ganz anders aus als ein herkömmlicher Drucker. Aber auch für diesen Drucker kann man langlebige Canon Imageprograf Tintenpatronen benutzen, was von Vorteil ist, da bei großen Grafiken und anderen Druckdokumenten, die vorwiegend mit Plottern gestaltet werden, schnell viel Druckertinte verbraucht werden kann.
Plotter gibt es zudem in unterschiedlichen Größen: Ein schönes Beispiel ist dabei u.a. der HP Designjet 510 24 Inch. Diesen Drucker kann man nämlich auch mit anderen Inch-Angaben kaufen. Diese Inch-Angaben zeigen an, bis zu welcher Größe Banner und Ähnliches bedruckt werden können. Meist ist es so, dass für die verschiedenen Größen eines Druckers die gleichen Tintenpatronen zum Einsatz kommen, hier beispielsweise hochwertige HP Designjet Druckerpatronen.

Diverse Arten von Plottern
Aber man kann nicht nur unterschiedliche Drucker kaufen, die sich hinsichtlich der Größe von Druckerzeugnissen unterscheiden, die mit diesen Geräten reproduziert werden können, sondern auch darüber hinaus noch mehrere Sorten von Plottern, die sich divergierender Drucktechnologien bedienen. Beim Stiftplotter ist z.B. ein Tuschestift auf einem Wagen befestigt. Mit diesen Plottern lässt sich Papier zwischen DIN A3 und DIN A0 bedrucken. In diesem Fall existieren zwei verschiedene Arten von Plottern: Beim Flachbettplotter fährt der Wagen über eine Schiene über die gesamte Breite des Papiers, beim Rollenplotter dagegen wurde die Schiene mit dem Wagen festgestellt und nur das Papier wird über eine Walze geschoben.
Außerdem gibt es noch den Schneideplotter, bei dem anstelle eines Tuschestifts ein Messer verwendet wird. Dieses Messer taugt vor allem zum Ausschneiden von Logos und Schriftzügen. Statt eines Messers kann auch ein Laser zum Ausschneiden dienen, dann heißt der entsprechende Drucker Laserplotter. Mit diesem Gerät sind einerseits feine Konturen möglich und die Lebensdauer der Druckergebnisse steigt. Zudem können mit einem Laserplotter zusätzliche Materialien wie Leder, Holz und vieles andere mehr bedruckt werden.
Der Photoplotter, eine weitere Variante aus der Plotterfamilie, druckt über einen Lichtkopf eine Art von Film aufs Papier. Genau genommen, existieren also schon einige Arten von Plottern, die nicht mit Druckerpatronen oder herkömmlichem Druckerzubehör reproduzieren.

Vorkasse