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Die verschiedenen Druckerarten & Drucktechnologien

Ähnlich wie bei TV-Geräten oder Mobiltelefonen hat sich auch die Technik des Druckers in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt. Das gilt nicht nur für Faktoren wie Schriftbild oder Druckgeschwindigkeit, sondern auch für die grundlegende Technik, die in den Geräten steckt. Haben bis vor wenigen Jahren noch die Nadel- und Tintenstrahldrucker den Markt dominiert, sind seit einiger Zeit Laserdrucker immer stärker im Kommen.

Doch nicht jeder Drucker eignet sich für jede Aufgabe gleichermaßen gut. Es gibt durchaus auch heute noch Einsatzbereiche, in denen beispielsweise ein Nadeldrucker besser geeignet ist als ein moderner Laserdrucker. Was die einzelnen Druckertechnologien leisten können und für wen sich welcher Drucker am besten eignet, darüber möchten wir Sie hier informieren.

Tintenstrahldrucker

Sie galten über Jahre als der Standard in der Drucktechnologie, werden jedoch langsam aber sicher von den Laserdruckern und ihren Weiterentwicklungen abgelöst. Die Rede ist von Tintenstrahldruckern. Diese Druckermodelle arbeiten mit flüssiger Tinte, die sich in speziellen Kartuschen - auch Patronen genannt - befindet. Jede Patrone beinhaltet die Tinte einer bestimmten Farbe, es gibt jedoch auch kombinierte Patronen, in denen gleich mehrere Farben in einzelnen Kammern enthalten sind. Der eigentliche Druck wird durch den sogenannten Druckkopf erzeugt, in dem sich eine bzw. mehrere Düsen befinden, durch die die Tinte gepresst wird. Sie wird also in einem äußerst feinen Strahl auf das Papier geschossen, wo sie anschließend trocknen kann.

Der Tintenstrahldrucker besitzt gegenüber anderen Drucktechnologien einige Vorteile. Er ist der ideale Allround-Drucker, mit dem sich neben herkömmlichem Papier auch viele andere Medien bedrucken lassen, zum Beispiel Folien, CDs, DVDs und vieles mehr. Allerdings müssen die einzelnen Medien über eine spezielle, für das Tintenstrahldrucken geeignete Oberfläche verfügen. Weitere Vorteile des Tintenstrahldruckers sind die kompakte und leichte Bauweise, die günstigen Herstellungskosten sowie der geringe Wartungsaufwand.

Die erreichbare Druckgeschwindigkeit von Tintenstrahldruckern ist allenfalls durchschnittlich, viele Modelle arbeiten vergleichsweise langsam. Vom Hersteller angegebene maximale Druckgeschwindigkeiten (angegeben in Druckseiten pro Minute) werden fast immer nur unter Laborbedingungen erreicht, nicht in der Realität. Die kompakten Geräte verfügen über einen Papiereinzug, in dem üblicherweise zwischen 50 und 150 Blätter bevorratet werden können. Somit eignet sich der Tintenstrahldrucker insbesondere für kleinere Druckmengen, z. B. für den Heimgebrauch oder das Ein-Mann-Unternehmen.

Die erreichbare Druckqualität ist als durchschnittlich bis gut zu bezeichnen, allerdings verbraucht ein Tintenstrahldrucker in der höchsten Qualitätseinstellung vergleichsweise viel Tinte. Dies ist ein klarer Nachteil, da die Druckertinte - zumindest beim Kauf von Originalpatronen des Herstellers - sehr teuer ist. Bei manchen Druckermodellen kostet ein Satz Patronen mehr als das eigentliche Gerät in seiner Anschaffung. Aus diesem Grund lohnen sich kompatible Patronen und Toner!

Laserdrucker

Im Gegensatz zum Tintenstrahldrucker arbeiten Laserdrucker nicht mit Tinte, sondern mit Toner. Kern der Technologie ist die Projektion des zu druckenden Bildes auf eine rotierende Trommel, die anschließend mit dem Toner beaufschlagt wird. In einem speziellen Brennprozess wird das projizierte Bild dann auf das Papier übertragen.

Laserdrucker gibt es sowohl in der günstigen Schwarzweiß-Version als auch in Form eines Farbdruckers. Die Geräte sind in den letzten Jahren im Preis deutlich gefallen, kosten jedoch immer noch mehr als ein vergleichbarer Tintenstrahldrucker. Die Schwarzweiß-Modelle des Laserdruckers eignen sich insbesondere für Nutzer, die große Mengen an Textmaterial zu drucken haben. Für den Ausdruck von Fotos oder anderem Bildmaterial sind sie weniger geeignet.

Farbige Laserdrucker sind in der Anschaffung vergleichsweise teuer, aber für den Druck sämtlicher Formate sehr gut geeignet. Der Wartungsaufwand ist allerdings enorm. Ein Farblaserdrucker verfügt über vier Tonerkartuschen und vier Bildrollen, die von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden mussten.

Die größten Vorteile der Laserdrucker liegen einerseits in der erreichbaren Druckqualität, andererseits in der hohen Druckgeschwindigkeit. Sie sind deutlich schneller als Tintenstrahldrucker und liefern gestochen scharfe Ausdrucke. Auf der anderen Seite sind sie nicht nur teurer, sondern auch größer und schwerer als Tintenstrahldrucker, außerdem sind sie nicht für den Druck auf hitzeempfindlichem Material geeignet. Das verwendete Papier muss ebenfalls für den Gebrauch in Laserdruckern vorgesehen sein.

LED-Drucker

Der LED-Drucker ist genau genommen die Weiterentwicklung des Laserdruckers. Er arbeitet nach dem gleichen Grundprinzip, allerdings wird hier statt der laserunterstützten Umlenkspiegeleinheit eine LED-Leiste verwendet. Die Vorteile liegen in einer kompakteren und leichteren Bauweise und in der hohen Zuverlässigkeit dieser Technologie. Im Vergleich zu einem Laserdrucker ist der LED-Drucker allerdings teurer und noch nicht von allen Herstellern auf dem Markt verfügbar.

LCD-Drucker

Auch der LCD-Drucker (das Kürzel LCD steht für „Liquid Crystal Display“) ist als Weiterentwicklung des Laserdruckers zu verstehen. Es handelt sich hierbei also um einen fotoelektrischen Drucker, bei dem allerdings kein beweglicher Laserstrahl eingesetzt wird, sondern eine mit LCD-Elementen bestückte Leiste, welche die gleiche Breite wie eine Papierseite aufweist.

Um die Bildtrommel belichten zu können, dreht sich diese an den LCD-Elementen auf der Leiste vorbei. Die einzelnen Elemente werden gemäß des Druckbilds elektronisch angesteuert und verdunkeln sich dabei oder lassen ein verschieden helles Licht durch - je nachdem, ob der entsprechende Bildpunkt gedruckt werden muss oder nicht. Dadurch werden die Ladungen auf der Bildtrommel entsprechend verändert.

Die LCD-Technologie ist allerdings noch relativ teuer, außerdem produzieren die Drucker während des Betriebes das gesundheitsschädliche Gas Ozon. Auf der Haben-Seite der Druckermodelle stehen das sehr präzise Druckbild und die hohe Druckgeschwindigkeit.

Geldrucker

Vorrangiges Ziel bei der Entwicklung des Geldruckers war, die Vorteile von Laserdruckern und Tintenstrahldrucker bestmöglich miteinander zu verbinden und die entsprechenden Nachteile soweit es geht auszumerzen. Im Prinzip ähnelt die Technologie dem Tintenstrahldrucker, mit dem Unterschied, dass die Tinte hierbei mithilfe eines Gels gebunden wird. Während des Drucks wird das Gel zunächst geschmolzen und dann unter sehr hohem Druck durch den Druckkopf auf das Papier gebracht. Dadurch sollen die Drucke präziser und detailreicher werden. Allerdings gibt es auch hier Nachteile. So ist der Gel-Drucker langsamer als ein vergleichbarer Laserdrucker und der Nachkauf von Tinte sehr teuer. Durchsetzen konnte sich die Technologie bis heute noch nicht, bislang gibt es den Geldrucker erst von einem Hersteller zu kaufen.

Nadeldrucker

Der Nadeldrucker arbeitet im Prinzip ähnlich wie eine Schreibmaschine, mit dem Unterschied, dass sich hier jeder einzelne Buchstabe aus mehreren Punkten zusammensetzt. Für den Betrieb des Nadeldruckers benötigt es also ein entsprechendes Farbband, das regelmäßig ausgewechselt werden muss. Heute kommen Nadeldrucker aufgrund ihrer konstruktiven Nachteile (langsame Geschwindigkeit, unsauberes Druckbild, lautes Betriebsgeräusch) nur noch selten zum Einsatz. Am ehesten findet man sie noch in Arztpraxen, wo häufig Durchschläge gedruckt werden müssen.

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